Der Panama Kanal geht von West nach Ost und überwindet einen Höhenunterschied von 26m

Die hapa na sasa geht durch den Panama Kanal

Heute wird die hapa na sasa durch den Panama Kanal gehen. Die letzten 2 Tage durfte ich die Vida mit Geli, Berni und den Jungs begleiten und so die Durchfahrt schon einmal erleben, eine wahrlich beeindruckende Sache.

Verfolgt die Durchfahrt der hapa na sasa durch den Panama Kanal über die Webcams an den Schleusen

Mit etwas Glück könnt Ihr uns heute über die Webcams an den Schleusen bei unserer Durchfahrt beobachten. Wenn die Zeit es erlaubt, werde ich auch wieder den ein oder anderen Tweet über diese Webseite posten. Mehr hierzu weiter unten.

Mit dem eigenen Schiff durch den Panama Kanl zu gehen ist natürlich noch einmal spannender, als Freunden bei der Durchfahrt zu helfen. Leinen, Reifen, Linehandler (Helfer, die die Leinen straff ziehen und fieren) sind bereit, wir haben von der Panamakanal Autorität die Anweisung bekommen uns um 15:00h in den Flats, dem Ankerplatz direkt östlich der Kanaleinfahrt in Colon, bereit zu halten. Dort werden wir also Ankern und auf den Advisor warten. Der Advisor hat die Funktion eines Pilots, d.h. er gibt Anweisungen wo und wie schnell wir fahren werden und wie und wann die Leinen gestrafft oder gefiert werden müssen.

Panama Kanal – Hochschleusen zum Gatun Lake

Sehr beeindruckend, der Panamkanal wurde bereits 1913 eingeweiht. Die Schleusen können Schiffe bis knapp 300m schleusen und überwinden einen Höhenunterschied von 26m zwischen dem Panamakanal und dem Meer.
Der Panama Kanal geht von West nach Ost und überwindet einen Höhenunterschied von 26m

Das Hochschleusen zum Gatun Lake erfolgt in 3 direkt hintereinander liegenden Schleusen, das heisst, man fährt aus der einen Schleuse hinaus und direkt in die andere Schleuse hinein. In diesen 3 Schleusen liegt man hinter dem grossen Frachtern, Tankern, Containerschiffen …, meist vertäut mit einer anderen Yacht. Die Strudel, die beim Einfliessen des Wassers in die Schleuse entstehen sind enorm und können eine “kleine Yacht”, so sie nicht richtig von den Linehandlern gehalten wir, leicht wegreissen und stark beschädigen. Aber, um das zu verhindern haben wir ja Profis an Bord. Unser Hochschleusen wird vermutlich ab 17:00h geschehen.
Oben angekommen werden wir an einer Mooringboje festmachen, essen und die Nacht verbringen.

Den Grossteil der Kanalstrecke, ca. 30sm, legen wir morgen zurück. Am Ende stehen dann die Miraflores Schleusen. Hier werden die Handliners, vor den grossen Schiffen geschleust. Handliners deshalb, weil bei den Yachten die Leinen von Hand bedient werden, die grossen Frachter, Tanker und Containerschiffe werden in weiten Teilen von Lokomotiven durch die Schleusen gezogen. Bei den Miraflores Schleusen werden die Handliners direkt vor den Grossen geschleusst (natürlich immer in der gleichen Schleusenkammer). Bei der Miraflores Schleuse ist die letzte Kammer die gefährlichste, da beim Öffnen der Schleusentore sich das Salzwasser aus dem Pazifik mit dem Süsswasser aus der Schleuse vermischt. Da Salz- und Süsswasser unterschiedliche Dichten haben, strömt das eine über das andere und es entstehen für Yachten extrem gefährliche Strudel, die einen hart gegen das Schleusentor drücken können. Hier heisst es, beherzt Gas geben und durch.
Wir werden voraussichtlich am frühen Nachmittag geschleust. Die Bilder der Webcams bei den Miraflores Schleusen sollten etwas besser sein, als bei den Gatun Schleusen.

Wie könnt Ihr die hapa na sasa den jetzt verfolgen

Hier also der Link zu den Webcams des Panamkanals. Ansonsten hier noch einmal den Link zum Kopieren in Klartext: http://www.pancanal.com/eng/photo/camera-java.html?cam=Miraflores

Webcams zum Verfolgen der hapa na sasa beim Schleusen im Panamakanal

Bevor ich es vergesse, wir hier in Panama sind 7h hinter der deutschen Zeit. Fast hätte ich es vergessen, hier solltet Ihr dann die Twitternachrichten sehen.
Falls wir keine Zeit finden sollten zu Twittern, könnt Ihr natürlich immer noch unsere Position über unser Tracking verfolgen.


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Fragen benatworten wir immer gerne. 

Ein wunderbares Anlegemanöver am Geländer in Port Louis auf Mauritius

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