Drei Länder in einem Tag

Fast wie im Neck….mann Katalog 😉 Gestern sind wir geflogen. Nachdem wir uns in Scheveningen aus dem Parkknäuel befreit hatten.

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So sah das hinter uns aus, vor uns hatten wir das gleiche Bild. Wir kamen uns vor, als wenn wir auf einem chinesischem Parkplatz wären. So einen Parkplatz, den man in China aus dem Hotelfenster sieht, auf dem die Autos Stossstange an Stossstange geparkt sind und ich mich immer gefragt habe, wie die je wieder da rauskommen sollen.
Unser Plan war um kurz vor sechs aufzustehen und dann so schnell wie möglich los zu kommen. Nachdem ich die entsprechenden Schiffe vor und neben uns geweckt hatte, lichtete sich langsam eine Lücke und wir konnten nach ca. 1h langsam den Hafen verlassen.
Noch vor einer Woche hätte mich so eine enge und gedrängte Situation im Hafen wahnsinnig gemacht, jetzt half uns ein Nebenlieger, wir nutzen unsere Leinen und waren im Nu draussen, krass wie schnell wir lernen.

Draussen sind wir die ersten Stunden bei leichtem Wind motort, das war auch so geplant, weil wir möglichst weit nach Süden kommen wollten, um unser Wetterfenster optimal auszunutzen, denn morgen ist wieder Rockn Roll angesagt, nichts schlimmes, aber auch kein Wetter bei dem man draussen gegenan segeln sollte. Ab Mittag klarte es wie vorhergesagt auf, Danke auch an Kai für Deine Unterstützung und wir hatten einen fantastischen Segeltag

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und durften nach der belgischen Gastlandflagge am Abend sogar noch die französische hissen, welch Geschenk so ein Tag.
Abends sind wir dann durch das Nordpas über das Trapegeer gefahren, ein Nadelöhr mit 6m Tiefe, rechts und links davon geht es auf 1m hoch. Den Weg hätte ich wohl nicht gewählt, aber dank Mace ein Holländer, der in Scheveningen neben uns lag und der mich auf die Betonnung hingewiesen hatte, haben wir hier eine enge aber bei dem Wetter sichere Abkürzung nehmen können.
Nach unserem ersten Nordseesonnenuntergang haben wir dann gegen 23h in Dunkerque festgemacht.

6:45h, aaaaufstehen, rrgh dieser Moment das warme Bett zu verlassen, in die noch leicht feuchten und kühlen Segelklamotten zu steigen …. Aber ich hatte gestern Abend mit Franka noch mal die Gezeiten studiert und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir um 8h vor der Hafeneinfahrt sein sollten, um bestmöglich von dem ablaufenden Wasser vor Calais zu profitieren.

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Und so sieht das dann aus, wenn ich mit meiner Apple Wireless Tastatur auf dem iPhone schreibe. Nein, einen Heiligenschein habe ich nicht, das ist- die Sonne, die durch den Niedergang scheint, das ist die Belohnung für das frühe aufstehen und die kalten und feuchten Klamotten.

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Ein wunderbares Anlegemanöver am Geländer in Port Louis auf Mauritius

3 Antworten

  1. Hallo Ihr Lieben,

    lieber Constantin der ” Heiligenschein ” steht Dir echt gut !

    Es macht immer wieder Spass Eure Reiseberichte zu lesen. Weiter so !
    Wir freuen uns auf mehr vom Meer !
    Dagegen ist es hier am Stadtpark echt langweilig. Wir wünsche Euch weiterhin gute Fahrt.

    Liebe Grüsse
    die Blinn’ s

    1. Oh ja, wir passieren gerade Calais und uns schüsseln hier die Dover-Calais Fähren um die Ohren.
      LG
      Constantin

  2. Hi Constantin, Urte, Franka, Louisa und Paula,
    reife Leistung die letzten zwei Tage! Wie wir feststellen liegt ihr im Hafen von Boulonge-sur-Mer. Wir haben mal nach dem Ort gegoogelt. Wenn man den Quellen (Wikipedia) glauben schenken darf, waren bereits außer euch weitere Berühmtheiten wie z.B. Julius Cäsar, der diesen Ort als Basis für seine Britannien-Mission genutzt haben soll, dort.
    Und Franck Ribéry stammt aus dieser Stadt.

    Eure Berichte sind toll, weiter so.

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